23. Oktober 2018

Erntezeit

[Werbung - unbeauftragt]
Herbstzeit ist Erntezeit!
Das dachte sich wohl auch der nähPark, als er sich zur Herausgabe der Stickdateien-Serie Outline Veggies entschlossen hat. Die Stickdatei enthält 10 Motive mit verschiedenen Gemüsen.
Ich durfte diese Serie zur Probe sticken und zeige Euch gern, mein Ergebnisse.
Wer mich kennt, hat sich bestimmt schon gedacht, das es bei diesem Thema etwas für die Küche gibt.

Richtig! Zunächst habe ich Topflappen gestickt.
Aber weil die Motive so schön sind, konnte es dabei nicht bleiben.
Also gab es noch eine Schüsselhaube dazu.
Mit einer kommt man aber nicht weit. Also musste eine weitere her.
Und soll ich Euch noch etwas verraten?
Im Zuge der Neugestaltung Ihrer Webseite hat der nähPark auch noch andere Stickmotive neu herausgebracht. Also auch noch Dateien rechtzeitig für Halloween und welche für Jungen und Männer.

(Zum Probesticken wurde mir die Stickdatei kostenfrei zur Verfügung gestellt. Für die Werbung hier werde ich nicht bezahlt. Die Links sind rein als Serviceleistung meinerseits zu verstehen.)

Verlinkt mit:


18. Oktober 2018

A wie Applikation

[Werbung wegen Markennennung]
Es wird mal wieder Zeit einen Beitrag für die Kategorie Handarbeiten von A-Z zu bringen.
Bei Applikationen ist es wie mit allem im Leben: "Viele Wege führen nach Rom" Und so zeige ich Euch meinen Weg.
In dieser Zeitschrift, deren Name Programm ist - mir hat es Spaß gemacht - bin ich mit einer Vorlage fündig geworden, an Hand derer ich Euch das Applizieren zeigen möchte.
Dieses Material benötige ich dafür.
Zunächst habe ich alle benötigten Teile auf den Stoff aufgezeichnet.
Und ab nun arbeite ich anders, als in dem Heft beschrieben. In diesem Fall pflegte mein Vater zu sagen: "Geschmacksache, sagte der Spatz und hackte in die Pferdeäpfel!"
Auf die Rückseiten der Stoffe habe ich nun Vliesofix gebügelt und danach erst die aufgezeichneten Formen exakt ausgeschnitten.
Hier habe ich die einzelnen Teile einfach mal auf die Grundform - dem Kopf aus dem Sternchenstoff - gelegt, um mir die Reihenfolge für den nächsten Schritt, das Aufbügeln genau vor Augen zu halten. Man sieht nun deutlich, das zuerst das weiße Gesicht gebügelt werden muss und erst danach folgen die Nase und die Ohrmuscheln.
Ist das Geschehen, kann dann der ganze Kopf auf den Stoff gebügelt werden. In meinem Fall ist ein 34,5cm x 34,5cm großes dunkelrotes Baumwollstoffstück.
Wie man hier schon erkennen kann, sind auf dem Gesicht Schlafaugen vorgezeichnet.
Diese sticke ich von Hand nun in der gewünschten Farbe nach.
Fertig … sieht doch schon gleich ganz anders aus.
Daraus habe ich nun mit einer zweiten passenden dunkelroten Baumwollplatte eine Kissenhülle genäht und mit Füllwatte ausgestopft.
Versucht es, es ist ganz einfach und zügig gemacht.
Andere Methoden für Applikationen findet Ihr in der gezeigten Zeitschrift und im Internet.
Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim Nachmachen!







11. September 2018

Ordnungstonne

[Werbung wegen Markennennung]
Seit 1. September könnt Ihr Eure gestalten Ordnungstonnen bei Vlieseline hochladen (https://ideenwettbewerb.vlieseline.com/overview?appId=22405).
Mir kam der Aufruf, eine Ordnungstonne zu nähen, gerade Recht, auch wenn ich meine nicht einsende. Denn schließlich bin ich Vlieseline-Händler, wie ihr wisst. Aber gebrauchen konnte ich eine momentan wirklich gut.
Und so habe auch ich mich ans Werk gemacht.

Ganz schlicht, denn schließlich soll sie (fast) nur meine Papierrollen aufnehmen, von denen sich mittlerweile recht viele angesammelt haben.
So wüst sah es zu meiner Schande aus. Und jedesmal, wenn ich an eine der hinteren Aufbewahrungsboxen im Regal musste, fielen die Rollen um, oder ich musste sie erst alle beiseite räumen.
Und so sieht es heute aus. Ich muss die Rollen zwar immer noch wegrücken, aber das geht dank der Kunstlederschlaufen, die ich an der Tonne angebracht habe (s. erstes Foto), ruckzuck.
Warum nicht gleich so …?
Manchmal muss man wirklich mit der Nase auf eine Lösung gestoßen werden. *lach*
Genäht habe ich, wie man unschwer erkennen kann, die große Tonne.
Und zwar aus coral-farbenem Canvas von Birch. Die Einstecktaschen sind aus GIL by LilaLotta, einer Popeline, und das Futter ist Heide. Alle Stöffchen sind von Swafing und bei mir im Shop (https://unicata-handarbeiten.de/Kreativmaterial) erhältlich, genau wie das Style-Vil von Vlieseline, welches der Tonne ordentlichen Stand verleiht.
Den oberen Rand, habe ich noch mit einer groben Zackenlitze, die zweifarbig - nämlich hellblau und dunkelblau - gehalten ist, verziert. Die hatte mir mein liebes Kind in den Adventskalender gepackt.
Habt Ihr Eure Tonnen auch schon genäht oder seid Ihr noch in der Phase der Ideenfindung?
Verlinkt mit:


10. August 2018

A wie Auftrennen

Leider passieren ab und an mal Fehler und man ist gezwungen etwas wieder aufzutrennen.
Dabei ist es völlig gleich ob, dies beim Stricken, Häkeln oder Nähen zu vollziehen ist. Ärgerlich ist es immer.
Doch wenn man weiß wie, ist es am Ende doch halb so wild.
Am einfachsten ist es beim Häkeln, weil man fast immer nur eine Fadenschlinge fangen muss, so dass man einfach die Nadel herausziehen und bis zur gewünschten Stelle aufreifeln kann.
Etwas aufwändiger wird es beim Stricken, weil man die Maschen alle wieder auffangen muss.
Hat man glatt rechts oder kraus rechts gestrickt geht es ja noch. Auch in diesem Fall ziehe ich die Nadel heraus und reifele bis zum Fehler wieder auf. Zum Auffangen der Maschen nehme ich auf jeden Fall eine dünnere Nadel. So ist die Gefahr sehr gering, dass eine Masche noch tiefer läuft, als geplant.
Habe ich einen Fehler im Musterstrick, ziehe ich die Nadeln nicht heraus, sondern stricke die Masche zurück. Das bedeutet, ich steche mit der linken Nadel eine Reihe tiefer bei der rechten Nadel und lasse diese Masche dann von der rechten Nadel gleiten. Leider dauert das viel länger als vorwärtsstricken. Aber ich bin mir sicher, das ich alles korrekt aufnehme und muss die Arbeit nicht wieder komplett von vorn beginnen. Das wäre schließlich noch frustrierender.
Und einen Fehler, den ich bemerke, lassen, kommt nicht in Frage. Bei uns zu Hause hieß es immer:
"Wer noch nie getrennt hat, hat noch nie etwas richtig gemacht!"
Beim Auftrennen von Genähtem, gibt es Hilfsmittel.
Nahttrenner, wie diesen kleinen. Um bequem damit Arbeiten zu können, steckt man die Schutzkappe hinten auf den Griff, um diesen zu verlängern.
Oder man nimmt einen mit einem ergonomisch geformten Griff. Der ist gut, wenn die falsche Naht mal etwas länger ist.
Ärgert Euch also nicht, wenn mal etwas schief läuft. Wahrscheinlich kann niemand von sich behaupten, er habe noch nie einen Fehler gemacht. Wichtig ist, wie es am Ende ausschaut!
In diesem Sinne wünsche ich Euch möglichst wenig Fehler!




26. Juli 2018

Eine Culotte für den Sommer!

[Werbung] Stellt Euch vor, ich bin ein Siegertyp. Hab ich doch bei www.stoff.love.de ein Schnittmuster für die Culotte Odette von Schnittmuster Berlin gewonnen.
Es ist ein toller Schnitt und mit dem Stöffchen, das ich mir von stoff.love dafür gegönnt habe, absolut richtig für die derzeit vorherrschenden Temperaturen.
Im Original ist das Stöffchen mehr in Grün gehalten, aber bei stoff.love kann man sich alle Stoffe nach seinem eigenen Geschmack umfärben lassen. Darum muss man auch Zeit einplanen. Angegeben waren 6 Wochen, gedauert hat es dann aber doch 7.
Das besondere an dieser Culotte ist der Bund. Allerdings kommt er für mich 30 Jahre zu spät.
Seht selbst, für einen Bund mit Rüsche bin ich zu alt und zu dick - aber saubequem ist sie.
Und deshalb trage ich sie lieber so. Sollte ich mir noch eine nähen, dann mit einem einfachen Bund.
Das leichte Streichelstöffchen, ein Viskose-Satin ist immer in Bewegung und deshalb umspielt die Beine ein leichter kühler Lufthauch. Genu richtig bei den derzeitigen Temperaturen. Obwohl es also nicht der ideale Schnitt für mich ist, bin ich froh, das ich sie mir genäht habe.
Verlinkt mit:

11. Juli 2018

A wie Ajourmuster

Zeit mal wieder etwas bei Handarbeiten von A bis Z zu bringen.
Als erstes möchte ich mich aber bei Euch entschuldigen, weil ich Euch so lange habe warten lassen. Aber Ihr habt bestimmt mitbekommen, dass ich dabei war, meinen Online-Shop total umzukrempeln. Und leider hat das doch mehr Zeit in Anspruch genommen, als ich mir zugestanden hatte.
Ihr dürft Euch gern hier das Ergebnis anschauen.
Doch nun werde ich Euch bei den Ajourmustern zeigen wie ich meine Musterauswahl treffe um interessante Kombinationen in einem Strickstück unterzubringen.
Warum man die Lochmuster früher Ajourmuster nannte und heute Lace hat sich mir aber bis heute nicht erschlossen. Schön sind sie alle und es gibt wahrlich viele. Fündig wird man da in vielen Büchern, Zeitschriften oder im Internet.
Ich selbst greife aber meist auf zwei Bücher zurück, die in meinem Haushalt schon seit vielen Jahren existieren.

Das von mir am meisten genutzte ist ein Erbstück meiner Schwiegermutter. Hierin sind natürlich, genau wie bei dem anderen,
welches ich vor einigen Jahren geschenkt bekommen habe, natürlich nicht nur Ajourmuster drin, sondern noch viele andere.
Wenn ich für ein Projekt ein Muster suche, greife ich aber zuerst immer zu dem Alten. Dabei kann ich das nicht einmal wirklich begründen. Jeder hat halt so seinen "Vogel". Ihr kennt so etwas sicherlich. Da hat jeder so seine eigenen Vorlieben.
Hier habe ich mal wahllos eine Seite mit Lochmustern aufgeschlagen, um Euch zu zeigen, wie sich das Buch so zeigt.
Nach einem Namen, wie das Muster genannt wird, zeigt sich eine Strickprobe und darunter - für mich ganz wichtig - die Maschenzahl des Rapports. Darunter wird dann erklärt, wie das Muster Reihe für Reihe gestrickt wird. Wer ungern nach Text strickt, sondern eine Strickschrift möchte, sucht diese hier allerdings vergeblich.
Der muss nach dem neueren oder einem neueren Buch greifen. In dem hier gezeigten Strickmusterbuch aus dem Frech-Verlag gibt es beides, Strickschrift und Text. Mir persönlich ist es egal. Ich komme mit beidem zurecht.
In diesem findet man dann auch modernere, aber einfach zu strickende Lochmuster, wie man am Beispiel dieser Seite sieht. So simple Muster findet man im "alten" Buch nicht.
Ihr wollt nun sicherlich wissen, warum mir persönlich die Maschenzahl des Rapports so wichtig ist?
Ganz einfach: Mustermix heißt da das Zauberwort.
Denn dabei müssen die Muster zusammen passen. Das erreicht Ihr dadurch, dass die Maschenzahl der verschiedenen Muster alle gleich teilbar sind.
Zum Beispiel wollt Ihr gern ein großes, ein mittelgroßes und ein kleines Muster miteinander kombinieren.
Da passt z.B. eine Kombi aus folgenden Rapports:
Großes Muster = 32 Maschen
Mittelgroßes Muster = 8 Maschen
Kleines Muster = 4 Maschen.
Alle drei Muster lassen sich untereinander teilen und damit könnt Ihr mit diesen sehr gut eine Kombination zusammenfügen, ohne das es holprig wird.
Und damit wünsche ich Euch viel Spaß beim Ausprobieren eigener Musterkombinationen.







3. Juli 2018

Es schnurrt im Nähzimmer

[Werbung]
Auch wenn dieser Beitrag Werbung enthält, so spiegelt es meine ganz persönlich Meinung wieder.
Nicht nur Stick- und Nähmaschine schnurren, sondern auch niedliche Kätzchen.
Ich habe das/die Kätzchen, die mal wieder aus einer Stickdateienserie vom nähPark Diermeier stammen, auf Frottee gestickt. Denn es ist ja bekannt, das Katzen es gern kuschelig mögen. Und auch kleine Kinder kuscheln gern.
Deshalb wurde es ein Badetuch mit Kapuze und ein Waschhandschuh.
Beide haben zwar unterschiedliche Kätzchen bekommen, jedoch wurden Sie in gleicher Farbe gestickt und sie haben den gleich Stil. Denn wie oben bereits erwähnt, sind sie aus einer Serie, die da heißt "Swirly-kitties". Ab sofort erhaltet Ihr diese niedlichen Kätzchen beim nähPark Diermeier als Download. Ich wünsche euch viel Spaß beim Sticken.


21. Juni 2018

Was passiert, wenn nichts passiert?

Ihr wundert Euch warum ich mich derzeit so rar mache?
Für mich ist die Zeit gekommen, meinen Online-Shop von Grund auf neu aufzusetzen und das kostet mich mehr Zeit als ich dachte.
Ich möchte Euch das Einkaufen komfortabler gestalten, als es bisher war.
Dazu gehört, das Ihr die Navigationsleiste immer im Auge habt, auch wenn Ihr auf der Seite nach unten scrollt, damit Ihr schnell zur nächsten Rubrik kommt und nicht erst lange wieder nach oben rutschen müsst.
Ihr sollt in die Lage versetzt werden, auch Teilmengen von Stoffen und Vliesen kaufen zu können.
Desweiteren möchte ich Euch anbieten, wählen zu können ob Ihr die Vorteile Kundenkontos nutzen möchtet, oder weiterhin lieber als Gast einkauft.
Ihr sollt in die Lage versetzt werden die gekauften Artikel zu bewerten, um Anderen damit eine Hilfestellung zu geben. Und vielleicht fällt mir auch während dem Arbeiten daran auch noch mehr ein.
Lauft mir also bitte nicht weg, sondern hegt eine gewisse Vorfreude, auf das, was da kommt.
In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Sommeranfang.
Übrigens, das Bild vom Mohn habe ich gerade in unserem Garten aufgenommen. Das ist ein gesumse und gebrumse! Die Hummeln lieben diese Mohnwiese und mir macht es Freude sie anzusehen.
Tschüß bis bald!

12. Juni 2018

Mein erster großer Quilt

Ich hatte schon lange vor, mir mal selbst eine Decke zu nähen.
Auf dem Bernina Blog habe ich dann auch schon vor langer Zeit mal einen kleinen Anfängerkurs mitgemacht, den Susanne Menne leitete. Das hat richtig Spaß gemacht.
Danach habe ich dann noch etliche Kissenhüllen und Tischläufer gequiltet, die zwar alle ganz hübsch aber halt nicht perfekt wurden. Deshalb hatte ich mich bisher auch noch nicht an das "Große" rangetraut. Doch irgendwann muss man es einfach mal wagen.
Schon die Mitmachaktion "Medaillon-Quilt-Along" von Andrea Kollath und Dorthe Niemann habe ich 2017 mit Aufmerksamkeit verfolgt und war von den Ergebnissen beeindruckt, obwohl für mich persönlich ein quadratischer Quilt nicht in Frage kam.
Und dann rief Brigitte Heitland, ebenfalls auf dem Bernina Blog zum "Triangles-Quilt-Along" auf .
Der war genau nach meinem Geschmack: klare Linien, aufgeräumt.
Noch traute ich mich nicht so richtig, also wartete ich erst die ersten beiden Beiträge ab um zu schauen, was da gefordert wurde.
Gut, das könnte gelingen.
Also Stoffe ausgesucht, 60°-Dreieck gekauft und dann ging es auch für mich los.
 


Die Blöcke 1-3 waren schnell genäht.




Bei den Blöcken 4-8 verlor ich etwas die Motivation, da mir das Nähen auf Papier keinen Spaß machte.


Das legte sich bei den Blöcken 9-11 wieder. Hier wurden Applikationen genäht und die sind mir echt prima gelungen.
 Nach diesem Schema waren die Dreiecke nun zusammen zu bauen.
Deshalb habe ich Sie erst mal auf Packpapier gesteckt um nicht durcheinander zu kommen.
Danach ging es daran, das Top zu nähen.
Und so sieht es dann fertig aus.
Für mich mehr als schwierig nun das zusammenstecken des Sandwiches auf dem Fußboden.
Darum hatte ich hier Hilfe von meiner Tochter.
Dabei gesellte sich dann noch Besuch hinzu. Der kleine Hund meiner Schwägerin war zu Gast und ist zum ersten Mal in dieses Zimmer marschiert.
Nach getaner Arbeit wird diese dann erst einmal begutachtet.
Wobei das Urteil des Hundes wohl positiv ausviel. Denn er wollte gar nicht wieder aufstehen.
Nun ging es ans Quilten und ich muss feststellen, dass hier gar keine Bilder gemacht habe. Ich war doch zu sehr mit der Bewältigung der Stoffmassen beschäftigt, so dass ich Euch nur noch Bilder vom fertigen Quilt zeigen kann.
Voila …!
Ich freue mich sehr, auch wenn er noch nicht perfekt ist.
Verlinkt mit:




Empfohlener Beitrag